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Unser Haus

Lage
Das an der Hagschen Poort liegende Herz-Jesu-Kloster Altenpflegeheim befindet sich im Zentrum der Stadt Kleve in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone und der neuen Klever Mitte, unweit der Wahrzeichen der Stadt Kleve, der Stiftskirche und der Schwanenburg. Banken, Postamt und Geschäfte sind in wenigen Minuten erreichbar. Der eigene Park lädt mit seinem alten Baumbestand und seiner ruhigen Lage zum Verweilen ein.

Räumlichkeiten
Die insgesamt 60 Heimplätze verteilen sich auf drei Wohnebenen, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner ungestört und unbeeinträchtigt ihr eigenes Leben führen können. Auf Wunsch können eigene Möbel mitgebracht werden. In den einzelnen Wohnbereichen stehen gemeinsame Aufenthalts- und Speiseräume zur Verfügung.

Neubau
Auf dem zwischen Hagsche Poort und Backermatt liegenden Gelände des Herz-Jesu-Klosters wurde im Jahre 2000 in direkter Anbindung an das historische, unter Denkmalschutz stehende „Patrizierhaus“ die St.-Antonius-Residenz, eine Einrichtung für Betreutes Wohnen mit insgesamt 35 Ein- bzw. Zwei-Personen-Apartments errichtet.
Da der vorhandene Baukörper des Herz-Jesu-Kloster Altenpflegeheimes aufgrund seiner inneren Strukturen nicht an zeitgemäße Standards angepasst und umgebaut werden kann, ist geplant, im Park unserer Einrichtung eine neue dreigeschossige Dauerpflegeeinrichtung mit 64 Pflegeplätzen zu errichten und den bestehenden Gebäudeteil, in dem sich die Pflegeplätze bisher befanden, abzureißen.
Die Freistellung des historischen Klostergebäudes stellt aus denkmalpflegerischer Sicht einen Gewinn für die entstehende Gesamtanlage dar. Die zentrale und repräsentative Erschließung aller Gebäudeteile wird durch einen eingeschossigen gläsernen Eingangsbereich erreicht. Die zu beiden Grundstücksseiten, Hagsche Poort und Backermatt, entstehenden gut proportionierten Grünflächen können von den Bewohnern beider Einrichtungen entsprechend genutzt werden. In dem Verbindungsbau zwischen denkmalgeschütztem Bereich und Neubau entstehen Gemeinschaftsflächen, die vielseitig genutzt werden können.
Die hell und freundlich gestalteten Wohnbereiche werden in ihrer Funktionalität und ihrem Raumangebot den neuesten Erkenntnissen und Planungsstandards entsprechen. Auf 25 m² Gesamtfläche sind Wohn- und Schlafbereich sowie Naßzelle für jeweils einen Bewohner ausgelegt.
Die einzelnen Wohnbereiche verfügen über einen Wohn- und Speiseraum für jeweils 10 Personen sowie weitere Aufenthaltsbereiche und ein zusätzliches geräumiges Wohlfühlbad. Große Aufzüge erschließen die einzelnen Wohnbereiche, Gemeinschafts- und Therapieräume. Ein zentraler Schwesternarbeitsplatz, mehrere Pflegearbeits- und Lagerräume je Wohnbereich werden berücksichtigt. Die Realisierung dieses Vorhabens trägt nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner und Arbeitsqualität der Mitarbeiter bei.
Zentraler Mittelpunkt beider Einrichtungen wird das historische Patrizierhaus in der Mitte der gesamten Wohnanlage sein, in dem eine Cafeteria eingerichtet werden soll.

Neue Wohnform
Da sich die Ansprüche an das Wohnen in Altenpflegeeinrichtungen in den letzten Jahren deutlich verändert haben, kommen wir den Wünschen vieler Bewohnerinnen und Bewohner nach, auch bei Pflegebedürftigkeit die normale von zu Hause gewohnte Lebens- und Wohnqualität aufrecht zu erhalten. Ziel ist es, hauswirtschaftliche Tätigkeiten nahe am Bewohner zu organisieren, um dem Tag eine Struktur zu geben. Auch im Hinblick auf die künftig stark ansteigende Zahl an demenziell erkrankten Menschen spielen Normalität und Alltagsorientierung eine wichtige Rolle bei der Betreuung dieses Personenkreises.
Der Neubau wurde deshalb so geplant, dass die Realisierung der alltagsorientierten Wohnform Berücksichtigung finden kann. Die einzelnen Etagen werden so konzipiert, dass jeweils zwei Wohngruppen zu je 10 bis. 12 Personen gebildet werden können. Kleine überschaubare Wohngruppen fördern das Gemeinschaftsleben und schaffen Behaglichkeit. Den gemeinsamen Lebensmittelpunkt bildet das jeder einzelnen Wohngruppe zur Verfügung stehende gemütliche Wohnzimmer mit integriertem Essplatz und voll ausgestatteter Wohnküche. Rückzugsraum bietet das jeweilige Bewohnerzimmer, das auch mit eigenem Mobiliar ausgestattet werden kann.
Präsenzkräfte werden die Bewohner künftig diskret unterstützend über den Tag begleiten. Nach dem Motto der bewohnerorientierten Hauswirtschaft können die Bewohner künftig den Alltag gemeinsam erleben und dabei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, wie dem gemeinsamen Erstellen von Speiseplänen, der Zubereitung von Mahlzeiten, dem Eindecken und Abräumen des Tisches, dem Spülen des Geschirrs, einfachen Näharbeiten, Wäsche zu falten und einzuräumen, Staub zu putzen usw. nachgehen. Das gemeinsame und von gegenseitiger Toleranz getragene Erleben des Alltags wirkt sich positiv auf die Stimmung der Bewohner aus und trägt zum selbst bestimmten Leben bei.
Das gemeinsame Erleben des Alltags und ein ausgewogener Mix aus beschäftigungstherapeutischen Maßnahmen bilden eine breite Basis für ein ausgefülltes Leben im Altenheim.

Geschichte
1750
Erstmalige geschichtliche Erwähnung des Herz-Jesu-Klosters
1903
Kauf des heute unter Denkmalschutz stehenden Patrizierhauses durch die Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung, Rheinische Ordensprovinz Kevelaer. Nutzung als Kur- und Erholungshaus für anfangs 12 Kurgäste.
1904
Angliederung eines Haushaltspensionates für 25 Pensionäre. Nutzung bis 1939.
Lazarett während des 2. Weltkrieges.
1944
Starke Beeinträchtigung während der Bombardierung Kleves.
Nach dem Wiederaufbau Nutzung als Altenheim.
1961
Der Erweiterungsbau wird seiner Bestimmung übergeben.
1996
Trägerwechsel - Die Stiftung St.-Antonius-Hospital übernimmt das Altenheim Herz-Jesu-Kloster. Mit der Übernahme wird die Einrichtung in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt. Alleiniger Gesellschafter ist die Stiftung St.-Antonius-Hospital Kleve.
2003
Seit dem 01.01.2003 ist unser Altenpflegeheim Teil der „Katholische Kliniken im Kreis Kleve Trägergesellschaft mbH, Kleve“.

Geschäftsführung
Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Enders



Heimleitung

Susanne Lamers

Pflegedienstleitung
Diana Pau

 

 

 

 

 

 
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